Der heutige Ortsname Irsch wird im Saar-mosel-fränkischen "Iasch" gesprochen. Er hatte im

Laufe der Geschichte unterschiedliche Schreib- und Sprechweisen:

Zwischen 957 und 960 erscheint Irsch erstmals als Eweson, 1038 als Ivasca, 1052 als

Evesche, 1152 Uuasco, 1155 Ivisco, 1250 Hevese, 1261 Yvisch, 1328 Euische, 1360 Ische und

ab 1695 Irsch. (Das Zeichen und der Laut `v´ entsprach damals dem heutigen u.)

Wie in den Anmerkungen zum Wappen bereits erwähnt, verbirgt sich im Ortsnamen die

Bezeichnung der Treverer für einen Ort mit Eiben (Eibe = gallisch "ivo", treverisch "Ivasco").

Die Eibe (Taxus) ist ein europäisches Nadelholz, das früher in Deutschland häufig vorkam und

ganze Bestände bildete. Das zähe und dauerhafte Holz war einmal das wichtigste Baumaterial

für Armbrustbögen. Das vorzügliche Tischler- und Drechselholz wurde auch schwarz gebeizt als

deutsches Ebenholz verarbeitet. Heute ist die Eibe ein beliebtes Ziergehölz in vielen Spielarten.

Nadeln, Stengel und Frucht der Pflanze enthalten ein sehr starkes Herzgift (Taxin).

(Quelle: Chronik Irsch, Ewald Meyer)